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Gerade mal 1 ¼ Jahre
alt, also mitten in der Pubertät, ist unser Tequila, der stattliche
kastrierte schwarz-weiße Doggenrüde jetzt, aber statt vergnüglichen
Aufwachsens und Spielens und Kräftemessens mit Menschen und Artgenossen
hat ihn sein skrupelloser Besitzer total herunterkommen lassen und dann
zwecks Einschläferns zu einem Bietigheimer Tierarzt geschleppt. Diesem
hat er sein Leben und seine Überstellung ins Tierheim zu verdanken,
wo zur Zeit alles unternommen wird, damit aus dem halb verhungerten,
aus Vernachlässigung schwer krank gewordenen Hund wieder ein fröhlicher
Halbstarker werden kann.
| Doch ganz so einfach
geht das nicht: Tequila war, als er zu uns kam, extrem abgemagert,
die ganze Haut war mit Ekzemen übersät, die Pfotenballen teilweise
blutig. Der junge Hund war völlig verunsichert und vom Besitzer als
aggressiv abgetan. Tequila erholt sich jetzt zusehends, seine
völlige gesundheitliche Wiederherstellung wird jedoch einige Zeit
in Anspruch nehmen. Es könnte in liebevoller privater Fürsorge
wesentlich schneller gehen. Er benötigt täglich enorme
Futtermengen, um sein bisheriges Defizit auszugleichen, darf jedoch
kein großes Quantum auf einmal erhalten, um die gerade für Doggen
allgegenwärtige Gefahr einer Magendrehung abzuwenden. Er darf jetzt
4mal täglich eine entsprechende Portion erhalten, aber es ist
niemals einfach, eine abgemagerte Dogge wieder aufzufüttern. |

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Tequila verträgt
sich bestens mit Artgenossen und liebt ausgiebige Spiele mit ihnen. In der
Wohnung benimmt er sich bestens und kann auch stundenweise allein bleiben.
Auch Autofahren ist kein Problem für ihn. Wir gehen jetzt ganz vorsichtig
daran, den für ihn geeigneten Platz bei hunde-, besser noch
doggenerfahrenen Menschen zu finden, die Platz und Herz für einen Hund
dieser Größe und Zeit und Geld für seine wichtigsten Bedürfnisse
aufbringen können. Auch Führungsqualität wäre im Umgang mit unserem
immer selbstbewusster werdenden Tequila kein Luxus.
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