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Er
ist sehr freundlich, zutraulich, sensibel und gelehrig. Leider ist der
bezaubernde Kleine fast blind. Er leidet an einer Krankheit, für die es keine Heilung gibt, die aber nur langsam zur völligen Erblindung führt und
dem Patienten wenigstens die Chance gibt, sich in seiner neuen Dunkelheit
zurechtzufinden. Genau das tut der nette kleine Kerl, und wer ihn anschaut,
wird nichts von dem traurigen Zustand bemerken. Da Hunde sich vor allem mit
Hilfe ihrer Nase und ihrem feinen Gehör zurecht finden, können sie dieses
Problem leichter kompensieren als Menschen. Trotzdem muß in seinem zukünftigen
Zuhause jedwede Rücksicht auf Karos Behinderung genommen werden. Gassigehen
sollte sicherheitshalber nur an langer Leine erfolgen, die Möbel im Haus
sollten nicht ständig umgestellt werden. Dem Hundchen muß Gelegenheit
gegeben werden, sich in aller Ruhe auf sein neues Umfeld einzustellen. Er könnte
auch gut als Zweithund zusammen mit einem verträglichen Hund gehalten
werden. Von Katzen ist eher abzuraten, da Karo nicht in der Lage ist, eine
eventuelle Drohgebärde wahrzunehmen und darauf zu reagieren.
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