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Weihnachten
09 ------------ Absoluter Wahnsinn ----------
mehr Tiere werden
abgegeben und gefunden als je zuvor, die verrücktesten Geschichten werden
den Tierheimmitarbeitern erzählt, keiner weiss mehr, wohin mit all den
Tieren. Im Kleintierhaus stapeln sich die Käfige, Kaninchen sitzen auf
Kaninchen, Chinchillas, Meerschweinchen, alle Arten von Vögeln, Ratten, Mäuse.
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Allein in dieser Wochen
wurden 7 Kaninchen, 10 Chinchillas, 6 Hunde und 8 Katzen ins
Tierheim gebracht.
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Merlin, der 13,5jährige mittelgrosse Mischlingsrüde musste am 19.12.
sein Zuhause verlassen. Begründung: Der alte Hund sei nicht mehr
stubenrein ...........lächerlich, seit er im Tierheim morgens
Frischfleisch mit Kartoffelpüree bekommt, hat Merlin nicht ein
einziges Mal mehr nachts sein Zimmer beschmutzt, nur
Billigtrockenfutter in grossen Mengen verträgt er nicht mehr.
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Am 21.12. wird ein
erst 12 Wochen alter Westirüde gebracht, ein Tag zuvor am 20.12.
landet eine 6 Monate alte Franz. Bulldogge im Tierheim...
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| ...und am 22.12.
muss eine Familie umziehen ....natürlich ohne ihre Mutterhündin
mit zwei 4 Monate alten Welpen...Nina, Spike und Sunny werden im
Tierheim entsorgt. Auf unsere Bitte, die Tiere erst nach Weihnachten
zu bringen, weil schon alle Boxen belegt sind, bekommen wir zu hören,
dass die Kinder schliesslich am 24.12. abends in der neuen Wohnung
vor dem Christbaum sitzen möchten.....wir fragen uns, was den
Kindern wichtiger ist...Hunde oder Christbaum.........
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Am 23.12.
fliegt die sensible, zierliche, siebenjährige Schäferhündin Laica aus
der häuslichen Gemeinschaft und nachts wird ein dreijähriger Schäferhundmischling
abgegeben.
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Seine Besitzer, die ihn erst vor drei Tagen von einer
Tierschutzorganisation übernommen haben, rufen nachts um 2 Uhr die
Polizei weil sie sich mit dem Hund, der sie nicht aus den Augen lässt und
der ständig versucht, zu seinen geliebten Menschen ins Bett zu schlüpfen,
überfordert fühlen. Um 2.30 nachts wird der Hund ins Tierheim gebracht,
dort ist er so verzweifelt, weil er seine eben erst gefundenen und ins
Herz geschlossene Menschen wieder verloren hat, dass er im Tierheim über
die Zwingergitter klettert, das hohe Tor überwindet durch die ganze Stadt
rennt und morgens um 9 zuhause vor der Tür seiner Menschen sitzt. Wie der
Hund, der erst 3 Tage dort gewohnt hat und der im Auto ins Tierheim
gebracht worden ist, das in einer für ihn völlig fremden Stadt geschafft
hat, ist uns ein Rätsel. Geholfen hat es ihm nichts, seine Besitzer rufen
im Tierheim an und lassen das Tier sofort wieder abholen. Wir sind nur
froh, dass Fred nichts passiert ist und schliessen ihn abends sicher im Büro
ein.
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Auf den 24.12.sind wir
gespannt, wenn es so weitergeht, wissen wir nicht mehr, wo wir alle Tiere
unterbringen können. Nach Weihnachten geht es sicher weiter, die unerwünschten
lebenden Weihnachtsgeschenke werden im Tierheim landen wie jedes Jahr.
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