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Liebe
Tierfreunde,
Pelz
- Leiden und Sterben von Millionen von Tieren für Luxus
und Eitelkeit!
Am Samstag, den 13.3., haben zum wiederholten Mal mehrere
hundert Demonstranten in der Frankfurter Innenstadt gegen das
Tragen und gegen die "Produktion" von Pelz lautstark
demonstriert. Der Zug hielt vor zahlreichen Pelzgeschäften, die
von der Polizei hermetisch abgeriegelt waren; die Tierschützer
brachten in Sprechchören ihren Unmut und ihr Unverständnis zum
Ausdruck, dass es heute noch legal ist, Tierleben aus reinem
Anspruch auf Steinzeitluxus auszulöschen.
Bilder von der Demo finden
sie hier! (http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_ponygallery&Itemid=39&func=viewcategory&catid=37)
Alle Schönrederei der Pelzindustrie täuscht nicht über die
simple Wahrheit hinweg: Pelze wachsen nun mal nicht auf Bäumen,
sondern werden mit unerträglichen Leiden und Schmerzen der
Tiere erkauft. Pelzgewinnung bedeutet ausnahmslos Qual und Tod.
Für einen Nerzmantel müssen 30 bis 50 Tiere im Alter von rund
6 Monaten ihr Leben lassen.
Pelz ist heutzutage das wohl überflüssigste Kleidungsmaterial
überhaupt. Es gibt mittlerweile unzählige tierleidfreie
Alternativen zu Pelz wie Baumwolle, Leinen oder synthetische
Stoffe. Es gibt keinen plausiblen Grund mehr, in unserer
heutigen Zeit Pelz zu tragen. Einzig der Eitelkeit und Dekadenz
einiger Menschen ist es zu verdanken, dass noch immer unzählige
Tiere für diese unmoralische "Mode" sterben müssen.
Die Pelzbranche verschweigt, dass mit jedem Stückchen Pelz ein
Leben voller Qualen gefolgt von einem grausamen Tod des Tieres
verbunden ist. Pelz wird noch immer an Schuhen, Taschen, Krägen
oder Kissen verarbeitet. Die Verbraucher werden mit
Phantasienamen und künstlich eingefärbten Pelzen darüber
hinweg getäuscht, was sie für ein Produkt erworben haben. Denn
nicht selten verbirgt sich hinter dem Pelzbesatz das Fell von
Hunden oder Katzen, meist aus China importiert, wo man den
Tieren bei lebendigem Leib das Fell abzieht. "Pelz
heißt Tod, Pelz heißt Schmerz, ob Chinchilla, Fuchs oder Nerz!
Es hat gelebt, geatmet so wie wir - Pelz ist immer ein
ermordetes Tier!"
Deshalb denken Sie immer daran: "Selbst
im kleinsten Tierpelzkragen hat einmal ein Herz
geschlagen."
Pelztierzucht
Für die Herstellung von Pelzen werden hautsächlich Nerze, Füchse,
Nutrias und Chinchillas gezüchtet, die ihr Leben auf
'sogenannten' Pelztierfarmen fristen. Diese Wildtiere, die in
der freien Natur ein weiträumiges Revier verteidigen, werden in
enge Drahtboxen gepfercht, in denen sie sich kaum bewegen können.
Ein Nerz haust auf ca. 0,3m² Drahtboden und wartet dort dicht
gedrängt auf seinen Tod.
In diesen lebensunwürdigen Zuständen weisen die Tiere
erhebliche Verhaltensstörungen und andere Schäden auf, so reißen
sie sich die Gliedmaßen aus, wenn sie in den Gittern stecken
bleiben, oder Elterntiere verstümmeln ihre Jungen.
Eine
Liste aller deutschen Pelztierfarmen finden
Sie hier! (http://www.pro-iure-animalis.de/dokumente/pelzfarmen.pdf)
Sollten Sie in der Nähe wohnen, besuchen Sie die Farmen und
bringen Ihre Empörung zum Ausdruck!
Die
"Pelzernte"
In den Farmen findet alljährlich in Herbst die sogenannte
"Pelzernte" statt, weltweit
ca. 50 Millionen Tiere! Das Wort
"Pelzernte" - 2008 von der Tierrechtsorganisation PETA
als Unwort des Jahres gekürt - verharmlost die Brutalität
dieser Form der Tierausbeutung. Es impliziert, dass Felle auf Bäumen
oder Feldern wüchsen und man dann den fertigen Pelz nur noch
"ernten" müsse. Leider sieht der Alltag ganz anders
aus. Die Tiere werden in Kisten gestopft und vergast, sie werden
erdrosselt, per Genickbruch oder analem Stromschlag getötet. Da
die Tötung der Tiere oftmals nicht auf Anhieb gelingt, werden
sie nicht selten bei lebendigem Leib gehäutet. Das Tier
erleidet unvorstellbare Schmerzen. Auf diese Weise wird ein
Leben voller Leiden brutal beendet.
Tod
in der Falle
Für die Pelzgewinnung werden auch Tiere - unter ihnen oftmals
artengeschützte Tiere - aus der freien Natur mit Fangeisen
gefangen. Es ist ein qualvolles Sterben in den Fangeisen, die
Tiere kämpfen oft tagelang um ihr Leben, bevor sie schließlich
an Erschöpfung, Durst oder Hunger sterben, oder ihren
Verletzungen erliegen. Die Tiere reißen sich bei ihren
Befreiungsversuchen tiefe Wunden ins Fleisch, verrenken oder
brechen sich die Gliedmaßen oder beißen sich oft selbst das
eingeklemmte Bein ab. Eine Chance zu überleben hat das Tier
aber auch in diesem Fall nicht.
1991 beschloss die EU mit der sogenannten Tellereisenverordnung
(VO Nr. 3254/91) das Verbot von Tellereisen innerhalb der Europäischen
Staaten und die Einfuhr von Pelzen und Waren von Wildtierarten
aus Ländern, die Tellereisen bzw. den internationalen 'humanen
Fangnormen' nicht entsprechende Fangmethoden anwenden zum
1.1.1995. Nach Widerständer USA und Kanadas wurde das endgültige
Inkrafttreten dieser Verordnung wiederholt verschoben und
letztendlich verhindert.
Fazit
Die vielbeworbene Tradition des Pelztragens ist nichts als eine
steinzeitliche Tradition der Gräueltaten, die eine zivilisierte
Gesellschaft schnellstmöglich hinter sich lassen sollte. Als
Pelzträger sollten Sie immer daran denken, dass Pelz
Ihr Gesicht nicht schöner macht, es verjüngt Sie nicht und
hilft Ihnen nicht, attraktiver zu sein. Pelz wertet Sie auch
nicht sozial auf sondern kennzeichnet Sie als Mensch, dem
Tierleid gleichgültig ist und der sich von Ethik und Moral weit
entfernt hat.
Weitere Infos unter:
www.pro-iure-animalis.de
Herzliche Grüße
Gunter Bleibohm |
Harald Hoos | Willi Schuppert | Bettina
Volpe
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