|
BENJI-PALU
soll ein Mix aus mehreren Rassen sein, darunter auch
„Jagdhund“; er sieht sehr nach einem Magyar Vizsla aus. Ein
wenig vielleicht auch nach einem Rhodesian Ridgeback. Er ist geb.
29.05.2008, hat eine Schulterhöhe von ca. 62cm und wiegt ca. 26
kg. Er ist seit dem 11.11.2009 kastriert.
Seine
ersten Halter gaben ihn mit 9 Monaten ab und er wurde von einem
netten jungen Paar übernommen. Diese Leute haben ihn sehr gut
gehalten und auch viel mit ihm trainiert und ihn beschäftigt.
Leider wohnen sie jedoch im 2. Stock in einer Mietwohnung und es
ergaben sich trotz intensiven Trainings unter Anleitung einer
erfahrenen Hundeausbilderin und trotz vielfältiger Beschäftigung
immer größer werdende Probleme mit BENJIS Verhalten:
Er
wurde immer stärker leinenaggressiv, gegenüber Menschen und
Hunden, und versuchte mehrfach, in der Wohnung Besucher
anzugreifen.
Nun
war die Not groß: was tun? Das Training hatte schon Erfolg, aber
nie genug und nie langfristig. Gesundheitlich wurde BENJI auch
durchgecheckt – ohne besondere Befunde. Im Mai 2009 erfolgte die
vorläufige Kastration mittels GnRH-Implantat, sein rüpeliges
Verhalten gegenüber anderen Rüden verbesserte sich dadurch
deutlich.
Hier
stimmte trotz aller Bemühungen wohl die „Passung“ nicht, d.h.
die Leute sind gute Hundeführer, aber der Hund war nicht der
richtige für sie.
Man
rief unter anderem bei Angelika Stahl von der Hundeschule Gießen
an und sie erklärte sich bereit, BENJI bei sich aufzunehmen. Dort
bekam er auch den Namens-Zusatz „PALU“, was auf hawaiianisch
„sanft“ bedeutet.
Und so benimmt er sich seitdem auch meistens: auf dem Hundeplatz
liebt er nahezu alles und jeden, auch fremde Menschen und Hunde.
Er ist wachsam, aber in einem erträglichen Maße. Auch zu Hause
bei Angelika besteht bislang kein Problem mit Besuchern. Beim
Spazierengehen ist die Tendenz zur Leinenaggression vorhanden, lässt
sich aber gut kontrollieren.
Offensichtlich benötigt BENJI-PALU einen konsequenten Hundeführer,
der ihm genug Sicherheit bietet und genug Autorität ausstrahlt,
um sein unerwünschtes Verhalten im Griff zu haben. Dann ist er
ein liebenswerter, gelehriger Hund!
BENJI-PALU
fährt gut im Auto mit, er bleibt auch stundenweise alleine zu
Hause (auf der Pflegestelle nur mit anderen Hunden zusammen). Mit
Katzen zusammen kann er leider nicht gehalten werden, der er diese
„zum Jagen“ gerne hat. Ein Zusammenleben mit Kindern ist zwar
nicht ausgeschlossen, aufgrund seines doch sehr jugendlichen,
ungestümen Verhaltens ist er dafür aber eher weniger geeignet
BENJI-PALU
liebt Spielzeug, bringt es gerne zurück, er liebt die Agility-Geräte,
vor allem die zum Klettern. Sein Grundgehorsam ist gut.
Also
ein Hund, mit dem man vielfältig arbeiten kann und sportlich tätig
werden kann.
Wer
nimmt die Herausforderung an und gibt BENJI-PALU ein Zuhause?
Belohnt wird man mit einem liebenswerten, aufmerksamen Begleiter,
der (fast) immer bereit ist, für seinen Hundeführer zu arbeiten.
BENJI-PALU wird mit Schutzvertrag vermittelt (über welchen
Verein, wird noch festgelegt). Er ist kastriert, geimpft, gechipt,
und entwurmt.
Kontakt:
Pflegestelle, Angelika Stahl, Tel.: 0171/7501330
Angelika.Stahl@hundeschule-giessen.de
www.hundeschule-giessen.de
|