Das Bein war in der Zwischenzeit stümperhaft amputiert worden, ein mehr als störender, sich immer wieder entzündender Stumpf war geblieben. Somit stand recht schnell eine OP an, bei der das gesamte rechte Vorderbein amputiert wurde. Begleitende Röntgenaufnahme zeigten, dass er nicht nur am Vorderbein sehr schwer verletzt worden war, sondern er hat auch eine alte Fraktur im Becken, die ihm jedoch keine Probleme zu bereiten scheint. Winfred zeigte sich anfangs stark traumatisiert und hatte vor allem heillose Panik. Dank seiner großen Neugierde ist er zunehmend aufgetaut, so dass er heute noch ängstlich ist, aber deutliche Fortschritte in der Entwicklung macht. Er kommt mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen klar, wenn er auch am anfangs noch vorsichtig ist und keine zu schnellen Bekanntschaften wünscht, die er mit deutlichen Abwehrreaktionen beantwortet. Hat er Vertrauen zu seinem Hundekumpel gefasst, ist es einfach rührend und bezaubernd zu sehen, wie Winfred ihn nachahmt. Hierüber bieten sich sehr gute Möglichkeiten, ihn mit immer mehr Situationen und Dingen vertraut zu machen. Wir wünschen uns für diesen wirklich liebenswerten Knopf ein am besten ebenerdiges Zuhause, sehr gerne mit einem bereits vorhandenem Hund, der Winfred anleitet. Ein Garten sollte vorhanden sein, da Winfred bis er Vertrauen aufgebaut hat, an der Leine panisch reagiert und somit die Spaziergänge langsam angegangen werden sollten. Seine neue Familie sollte geduldig und offen sein, ihm die Zeit zu geben, die er für die Erkundung und Bewertung seiner Umwelt benötigt. Kontakt: Mirjam Cordt,
Hundeschule /-Pension DOG-InForm, Tel: 06734-914646, email: dog-inform@t-online.de,
www.dog-inform.de
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