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Hallo
liebe Tierfreunde!
Heute möchte ich euch von unseren geliebten Tierheimkatzen erzählen.

Mit
Molly
fanden wir 2004 unsere erste und unvergessene Katze. Sie war eine
Seniorin die nicht mehr hören konnte und hatte FIP. In den ersten
Wochen legte sie sich, wenn ich auf dem Sofa lag, immer
auf meinen Bauch. Ich traute mich nicht, mich zu bewegen, es
hätte ja sein können, dass Molly dann erschreckt worden
wäre,... nein, das ging ja garnicht! Es war einfach so
faszinierend zu sehen wie gut ihr der Kontakt tat. Und so
hatten wir 18 Monate große Freude aneinander. Leider mußten wir
sie dann einschläfern lassen, sie war am ZNS unheilbar erkrankt
und hat darunter gelitten.
Nun machten wir Katzenpause. Nach 3 Monaten hielten wir es aber
nicht mehr ohne Stubentigerle aus und wir räumten alle
Katzenutensilien an ihren angestammten Platz und fuhren dann ins
TH LB. Uns war klar dass wir nicht ohne Tigerle Heim kommen
konnten und dann sollte schon alles gut vorbereitet sein.

Und so haben wir dann am 22.11.2005
Klärchen
mit nach Hause geholt. Das etwa 8 Jahre alte Katzenmädchen
litt an Katzenschnupfen. Da sie ja nichts riechen konnte, war
es verständlich dass sie nicht gerne fraß. Und so waren
wir schon glücklich dass sie ihr Gewicht (2,7kg) halten
konnte. In den ersten Jahren bei uns, war sie noch agil, und
bracht uns oft zum Schmunzeln mit ihrer fröhlichen Katzenart. Und
so dachten wir sie hätte Freude an einem Katzenfreund. Also
fuhren wir im Juli 2007 ins TH LB, den Weg kannten wir ja
schon, und suchten dort nach einem lieben Kater. Und wir fanden den
lieben 14-jährigen
Winki.

Sein Handicap war sein Alter, ein trübes Auge und er konnte sein
großes Geschäft nicht ins Katzenklo machen (er hatte dabei
Probleme mit seinem Rücken/Becken) aber er hat es immer brav
neben dem Kistchen *abgelegt*. Unser Herzen hat er aber im
TH sofort um seine Pfote gewickelt,...er war so streichelbedürftig
dass er sich sofort vor unsere Füße legte und schnurrend auf
seine Streicheleinheiten wartete. Nun hofften wir, dass Winki und
Klärchen zusammenpassen. Nach einigen Tagen hat Klärchen verstanden
dass Winki nicht zu Besuch da ist, sondern ein Mitbewohner
ist. Sie wollte mit ihm spielen. Aber es stellte sich heraus dass
der liebe Kerl ihr körperlich (gesundheitlich) nicht
gewachsen war. So lebten die 2 friedlich und ohne wilde Spiele
zusammen.
Ein kurzzeitiger poitiver Effekt war, dass Klärchen Winki
als Fresskonkurent sah und deshalb etwas motivierter fraß. Und
dann kam die Zeit (Oktober 2008), in der wir uns von unserem
lieben Schmusekaterle verabschieden mussten! Ein bösartiger Tumor
im Mund von Winkile wuchs so schnell,...wir konnten ihn nur noch von
seinem Leiden erlösen lassen. Nun waren wir mit unserem geliebten
Klärchen wieder alleine. Ein halbes Jahr später wollten wir für
Klärchen wieder einen Freund nach Hause holen. Im TH LB war der Kater
Ernesto
,...und so waren wir im Mai 2009 wieder zu 4. Ein ganz süßer
Kater, ohne Handicap. Wir gaben ihm den Namen
Corky.

Der Perser, etwa 2 Jahre alt, war jedoch zu verspielt für
unser Klärchen. Alle Perserkatzen die wir kannten waren in diesem
Alter wesentlich ruhiger. Und dann stellte sich bei mir eine
Katzenhaarallergie ein. Und so mußte Corky leider in ein neues
Zuhause vermittelt werden. Wir hoffen dass es ihm dort gut geht!
Ja, Klärchen war nun mit uns alleine, und wir fanden sie war froh
wieder ihre Ruhe zu haben. Und dann kam der August 2010,...Klärchen
hatte diverse Tumore an inoperablen Stellen. Wir wussten dass ihre
Tage gezählt waren,...sie war so tapfer aber es war nun an der
Zeit sie erlösen zu lassen. In ihrem letzten halben Jahr haben
wir sie mit der Spritze gefüttert (zeitweise nur mit Spritze),
sie hat da immer toll mitgemacht, es war keine Qual für sie. Und
jetzt? Wir haben jede Katze geliebt, jede auf ihre persönliche
Art und werden keine vergessen! Klärchen aber war auch für
meinen Mann die ganz ganz besondere Katze!
Genau eine Woche nach ihrem Erlösungstag, waren wir wieder im TH
LB. Für Klärchen gab es keinen Ersatz, aber sicher eine liebe
Nachfolgerin.
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Und
so haben wir unsere liebe
Boogy
mit
nach Hause geholt. So ist die etwa 17-jährige Katzenoma fast 1
Jahr bei uns. Ihre angebliche zickige Art haben wir nie
kennengelernt. Ihr Problem ist dass sie im Becken- und
Bauchbereich empfindlich ist und dass sie spuckt. Das Erbrechen
war für uns eine große Herausforderung. Inzwischen haben wir das
gut in den Griff bekommen. Seit ein paar Wochen ist Boogy blind.
Es ist aber eine große Freude zu beobachten wie toll sie
sich zurechtfindet. Ihr neues Plätzchen auf dem Fussboden
haben wir ihr gemütlich hergerichtet. Mit Leckerlis können wir
sie motivieren, die Wohnung zu *erkunden*. Der Balkon mit
ihrer Katzengamander-Pflanze ist auch immer wieder ein
Ausflugsziel für Boogy.
Wir wünschen uns noch eine schöne und lange Zeit mit Boogy,
und
grüßen euch alle.
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